Angewandte Forschung für ein besseres Leben Mit etwa zehn angewandten Nano Argovia Forschungsprojekten fördert das SNI jedes Jahr den Wissens und Technologietransfer zwischen Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen in der Nordwestschweiz. Die thematische Bandbreite reicht von verbesserten Abbildungsmethoden auf der Nanoskala über Bau elemente für die Quantenwissenschaften bis hin zu optimierten nanostrukturierten Oberflächen für Implantate. In allen Projekten arbeiten Mitglieder des SNI Netzwerks aus mindestens zwei akademischen Institutionen eng mit einem Industriepartner zusammen, um die Praxistauglichkeit der ange wandten Ansätze zu evaluieren. Das Foto zeigt wollknäuelartige Kalziumkarbonat Mikropartikel, die von der Studentin Alina Dokgöz durch Ausfällung aus Kalziumchlorid und Ammoniumkarbonat Lösungen synthetisiert wurden. An der Hochschule für Life Sciences der FHNW werden solche Kalziumkarbonat Mikro und Nanopartikel als potenzielle Kalziumlieferanten für Organoidkulturen untersucht – im Labor gezüchtete Mini Organe zur Krankheitsforschung und Medikamententestung – mit dem Ziel Kalzium über die gesamte Kultivierungszeit freizusetzen. (Bild: A. Dokgöz und S.Saxer, Hochschule für Life Sciences FHNW) Information über das Nano Argovia Programm ab Seite 38. 37 SNI-Jahresbericht 2025
Jahresbericht 2025: Swiss Nanoscience Institute Page 36 Page 38