Ausgezeichnete Masterarbeit Aris Lafranca untersucht einen Hybridresonator Aris Lafranca hat im Jahr 2024 den Preis für die beste Masterarbeit in Nanowissen- schaften an der Universität Basel bekom- men. Der junge Nanowissenschaftler aus dem Tessin hat im Rahmen der ausge- zeichneten Masterarbeit am Departe- ment Physik einen Hybridresonator ge- nauer untersucht. Der Resonator aus he- xagonalem Bornitrid und einer Silizium- nitrid-Membran lässt sich potenziell zur Messung von Kräften, Masse oder Be- schleunigung sowie für biomedizinische Anwendungen einsetzen. Dabei zielten die Untersuchungen von Aris Lafranca darauf, das System besser zu charakteri- sieren sowie den Einfluss von Temperatur zu kontrollieren und zu steuern. Bericht Masterarbeit Aris Lafranca: https://bit.ly/3PtE9jy Video mit Aris Lafranca: https://youtu.be/UhcM43AK 7s «Die Arbeit von Aris ist ohne Zweifel die exzellenteste und am besten ausgeführte Master arbeit, die ich hier in Basel je gelesen habe. Ich bin sehr froh, dass er sich entschlossen hat, als Doktorand weiter in der Ex perimentalphysik und in meiner Gruppe zu arbeiten.» Prof. Dr. Martino Poggio, Departement Physik, Universität Basel «Während meiner Zeit in Cam bridge konnte ich meine Fähig keiten in wissenschaftlicher Planung, Diskussion, Kritik und interpersoneller Kommunika tion üben und verbessern. Ich profitierte zudem von einem sehr unterstützenden und moti vierenden Arbeitsumfeld – wodurch ich Freundschaften mit Menschen aus der ganzen Welt schliessen und mein wissenschaftliches Netzwerk erweitern konnte.» Michelle Arnet, ehemalige Nanowissenschafts- studentin, die ihre Masterarbeit am Department of Chemical Engi- neering and Biotechnology an der University of Cambridge (UK) absolviert hat, und jetzt am Deut- schen Krebsforschungszentrum in Heidelberg (D) promoviert Argovia Travel Grants Wertvolle Erfahrung für Studierende Studierende der Nanowissenschaften können Argovia Travel Grants beantra- gen, wenn sie planen Projekt- oder Mas- terarbeiten im Ausland zu absolvieren. Durch den Aufenthalt in einem interna- tionalen Forschungsumfeld erhalten sie Zugang zu hochspezialisierten Laboren, Technologien und Forschungsgruppe, die das Angebot in Basel ergänzen. Sie lernen neue Methoden kennen und beginnen mit dem Aufbau eines internationalen wissenschaftlichen Netzwerks. Die ge- sammelte internationale Erfahrung för- dert dabei nicht nur die akademische Weiterentwicklung, sondern stärkt auch persönliche Kompetenzen wie Anpas- sungsfähigkeit, interkulturelle Kommu- nikation und Selbstständigkeit. «Ich bin dem Swiss Nano science Institute und Prof. San tos sehr dankbar für diese grossartige Möglichkeit. Ich ge wann an Wissen und prakti scher Erfahrung, entdeckte neue berufliche und persönliche Wege und genoss meine Zeit in Groningen, sowohl im Labor als auch darüber hinaus.» Alexa Dani, ehemalige Studentin der Nano- wissenschaften, die am Univer- sity Medical Center Groningen in den Niederlanden ihre Masterar- beit geschrieben hat, und jetzt bei Roche in Basel arbeitet Im Jahr 2024 haben vier Studierende von dem Angebot der finanziellen Unterstüt- zung durch Argovia Travel Grants profi- tiert. Drei davon haben ihre Arbeiten ab- geschlossen. Sie arbeiteten am Depart- ment of Biomaterials & Biomedical Tech- nology und am European Research Insti- tute for the Biology of Ageing am Medical Center Groningen (NL) und am Depart- ment of Chemical Engineering and Bio- technology an der University of Cam- bridge (UK). Eine Masterstudentin ist zur- zeit noch am Institute for Technology-In- spired Regenerative Medicine der Univer- sity of Maastricht (NL) und wird erst im Jahr 2025 ihr Masterstudium abschliessen. Berichte von Studierenden über ihre Auslands aufenthalte: https://bit.ly/3Jss64m 14 SNIJahresbericht 2024

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