Polymer-anorganische Hybrid-Nanopartikel kön- nen äussere Reize wie Licht oder Magnetfelder in Wärme umwandeln und so die Freisetzung von Medikamenten auslösen. (Bild: A. Nikolet ić , Depar- tement Chemie und SNI, Universität Basel und FHNW) Reaktion durch Wärme Im Rahmen einer Doktorarbeit in der SNI-Doktorandenschule haben Forschende der Hochschule für Life Sciences FHNW und der Universität Basel ein neues Trägersystem für Wirkstoffe analysiert, das verspricht, Medikamente gezielt und kontrolliert im Körper freizusetzen. Im Fokus standen Polymere, die sich bei leicht erhöhten Temperaturen verändern, kombiniert mit anorganischen Nanopartikeln, die äussere Reize wie Licht oder Magnetfelder in Wärme umwandeln. Die Wirkstofffreisetzung lässt sich auf diese Weise räumlich und zeitlich präzise steuern. Neben der Therapie ermöglichen diese Systeme auch Bildge- bung, was sie besonders interessant für die Behandlung kom- plexer Krankheiten macht, wie die Forschenden in dem Wis- senschaftsjournal «Helvetica» zusammenfassen. Originalpublikation: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/ hlca.202400193 26 SNI-Jahresbericht 2025

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