Das SNI bot im Jahr 2025 mit «MINT unter wegs» wieder Experimente und Basteleien im Zug der SOB an. Dieses Mal war auch ein Team von SRF dabei. Winzige Magnetsensoren Innerhalb eines Nano-Argovia-Projekts haben Forschende Mag- netsensoren im Nanometerbereich entwickelt. Diese Sensoren können Magnetfelder schnell, genau und mit sehr wenig Ener- gie messen und sind dank ihrer einfachen Elektronik für eine spätere Massenproduktion geeignet. Seite 35 Strukturaufklärung von Membranproteinen mithilfe der Elektronenbeugung Im Rahmen eines Nano-Argovia-Projekts hat ein interdisziplinä- res Team entscheidende Fortschritte in der Anwendung der Elek- tronenbeugung an 3D-Mikrokristallen erzielt. Die Ergebnisse zeigen insbesondere das Potenzial der Methode für die Struk- turaufklärung von Membranproteinen – einer Klasse von Prote- inen, die für die Entwicklung von Medikamenten von zentraler Bedeutung sind, sich aber oft schwer analysieren lassen. Seite 35 Innovative Röntgenlinse In einem Nano-Argovia-Projekt haben Forschende erstmals eine achromatische Röntgenlinse aus einem einzigen Bauteil entwi- ckelt, die Röntgenstrahlen über einen breiten Energiebereich scharf fokussieren kann. Seite 35 Auf Origami basierendes künstliches Herzgewebe Forschende aus dem SNI-Netzwerk haben eine neue Methode entwickelt, um künst- liches Herzgewebe herzustellen. Seite 25 Bakterien wehren sich mit Nano Harpunen gegen Angriffe Mithilfe der Spitze eines Rasterkraftmik- roskops konnten Forschende einen Angriff auf Bakterien simulieren. Als Reaktion feu- erten die Bakterien ihre Nanoharpune ab. Seite 25 Neue Spektroskopiemethoden für funktionelle Gruppen Forschende aus dem SNI-Netzwerk haben zwei neue Spektroskopie-Methoden entwi- ckelt, mit denen sich funktionelle Grup- pen auf der Oberfläche von Metalloxid- Nanopartikeln quantifizieren lassen. Seite 28 Dynamische Tore bewachen den Zellkern Eine internationale Studie unter Leitung der Universität Basel hat gezeigt, dass Kernporenkomplexe – winzige Durch- gänge in der Zellkernmembran – nicht starr oder gelartig, sondern dynamisch organisiert sind. Seite 29 Hybrid System zur Erforschung neuer physikalischer Effekte Forschende haben ein hybrides System aus zwei gekoppelten Oszillatoren entwi- ckelt, das unterschiedliche physikalische Plattformen verbindet und neue Möglich- keiten für sensitive Messungen eröffnet. Seite 32 Bryan Benz überzeugte die Jury beim Workshop «From Lab to Startup» und gewann den Preis für den besten Pitch. (Bild: B. Benz) Katja Ammann bekam im Jahr 2025 den Preis für die beste Masterarbeit in Nanowissen- schaften an der Universität Basel verliehen. (Bild: K. Ammann) Kerstin Beyer-Hans 5 SNIJahresbericht 2025

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